Übersicht
Ausgewählte Texte, Stimmen und Erinnerungen mit kurzen Kommentaren
Hier sammeln wir veröffentlichte Texte aus den Pechgrüner Erinnerungsbänden – ergänzt um Stimmen und audiovisuelle Zeugnisse. Die Originale bleiben unverändert; die Hinweise hier dienen der Einordnung und als Lese- oder Hörhilfe.
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A Hooch aaf unna Dorf uu d' Pechgräina Leit
Erzählt und aufgeschrieben von Erich Heinzl
Ein stark innenperspektivischer Text: ein Feuerwerk an Namen, Hausnamen und persönlichen Zuordnungen – sehr wertvoll als Erinnerungsdokument und Personen-Porträt, für Außenstehende jedoch anspruchsvoll, wenn man die Figuren nicht bereits kennt.
Am besten lesen, wenn man bereits im Personen- oder Hauskontext ist oder gezielt nach Familiennamen sucht.
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Egerländer Mundart
So hat es geklungen
Eine Stimme aus dem Egerland: Elfriede Šulková spricht in ihrer Mundart. Kein erklärender Text, keine Übersetzung – es geht allein um Klang, Rhythmus und Tonfall.
Am besten mit Ruhe anhören – der Eindruck entsteht weniger über Wörter als über den Klang der Sprache.
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Ebbas va dahuim
Egerländer Wörterbuch zusammengestellt von Erich Heinzl
Ein aus dem Gedächtnis entstandenes Egerländer Wörterbuch, das nicht erklärt, sondern bewahrt. Die Wörter stehen für sich, oft nur durch kurze Übersetzungen gestützt, und lassen Klang, Eigenheit und Alltagssprache sichtbar werden. Weniger Nachschlagewerk als sprachliches Erinnerungsdokument.
Zum Stöbern und Wiederentdecken einzelner Wörter – weniger zum systematischen Nachschlagen.
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Da Drrrn
Ein Gedicht von Erich Heinzl über das Pepperl, seinen kleinen Bruder
Ein liebevoll und mit leisem Humor geschriebenes Gedicht im Egerländer Dialekt. Zeile für Zeile erzählt es von Kindheit, Geschwisterbeziehung und dem Klang einer Sprache, die heute kaum noch gesprochen wird. Der Text erschließt sich erst im genauen Lesen – und im Hören der Worte.
Zum langsamen Lesen und Entdecken – am besten Zeile für Zeile, mit Blick auf Sprache und Klang.
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Über unsere Teiche
Wie ich sie als junger Mensch erlebt habe
Ein dichter Erinnerungsaufsatz von Karl Redelbach über die Teiche von Pechgrün als Lebens-, Spiel- und Erfahrungsraum. Naturbeobachtung, Dialekt, Fischerei und Schwimmen verbinden sich zu einem lebendigen Bild der Jugendzeit – ruhig erzählt, aber voller Szenen, Namen und Atmosphäre.
Gut lesbar auch ohne Vorkenntnisse. Besonders wirkungsvoll, wenn man sich Zeit lässt und die Bilder als Teil des Erzählflusses betrachtet.